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Bad Oeynhausen/Herford, 19.Februar 2008
Herforder Preis 2007 für Constanze Nehring und Walter Stemberg
Deutscher Gastronomie-Preis geht nach Essen und Velbert-Neviges
DEHOGA-Präsident Ernst Fischer: „Allen Nominierten gebührt Hochachtung als Vorbilder, Mut Macher und Wegweiser für die Gastronomie-Branche.“
Bad Oeynhausen/Herford, 19. Februar 2008. Der Herforder Preis 2007, der deutsche Gastronomie-Preis, geht an Constanze Nehring (37), „Fabbrica Italiana“ in Essen, und Walter Stemberg (57), „Haus Stemberg“ in Velbert-Neviges. „Während viele Gastronomen mit sin-kenden Umsätzen kämpfen, umschiffen die nominierten Unternehme-rinnen und Unternehmer elegant die konjunkturellen Klippen und schlagen neue Richtungen ein“, lobte Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA-Bundesverbandes und Mitglied der Jury. Solche Unter-nehmer bräuchten wir, rief er aus: „Alle acht Finalteilnehmer sind Vorbilder, Mut Macher und Wegweiser für unsere Branche.“ Außer den Preisträgern hatte die unabhängige Expertenjury aus 66 Kandi-daten ebenfalls vorher nominiert: Nicole Retter (36), RETTERs Fein-schmecker, München, Nicole Staabs (35), BEN, Hamburg, Gaspare (50), Giuseppe (47) und Michelangelo Saitta (45) mit ihren Restau-rants in Düsseldorf, sowie Peter Weide (46), Vielmeer, Kühlungsborn. Sie hatte auch Lothar Menge, Vertriebsleiter Gastronomie der Herfor-der Brauerei, in seiner Begrüßung der rund 400 Gäste im GOP-Kaiserpalais Bad Oeynhausen aus der Getränkebranche sowie aus Politik und Wirtschaft Ostwestfalens als gleichermaßen preiswürdig wertgeschätzt. „Die Entscheidung, wer unter diesen Aktivposten der Branche als beste Gastronomen Deutschlands des Jahres 2007 aus-gerufen werden, ist der Jury sehr, sehr schwer gefallen. Verdient hät-ten unseren Preis alle!“
In den 14 Wettbewerbsjahren habe sich der Herforder Preis „Strahlkraft erworben für die gesamte Branche der Gastlichkeit“, sagte DEHOGA-Präsident Fischer. „Er gibt uns allen wichtige Impulse weiterzumachen, auch wenn es manchmal nicht so ein-fach ist“, spielte er auf die politische Regulierungswelle an, die über die Branche schwappe. Umso wichtiger seien positive Sig-nale wie der Herforder Preis, dankte er auch ausdrücklich der Warsteiner-Gruppe, die das „große Engagement“ ihrer neu er-worbenen Brauereitochter Herforder fortsetze. Die Schirmherr-schaft von Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafte-rin der Warsteiner-Gruppe, über den deutschen Gastronomie-Preis 2007 sei ein deutliches Zeichen.
Bevor Constanze Nehring aus den Händen von Lothar Men-ge und Walter Stemberg aus den Händen von Catharina Cramer ihre Siegertrophäen und Urkunden erhielten, verschaffte der Moderator des Abends, Helmut Rehmsen vom Westdeutschen Rundfunk, allen acht Nominierten ihre große Bühne vor dem voll besetzten Festsaal des GOP-Kaiserpalais in Bildern und Inter-views.
Constanze Nehring: Großes Konzept für die ganze Familie
„Die Fabbrica Italiana ist eine moderne Mischung aus Restaurant, Bar, Club und Party-Location mit italienischem Flair sowie einem gro-ßen Biergarten – alles äußerst spannend und mit viel Gefühl umge-setzt“, heißt es in der Laudatio von Jörg Rauschenberger. Der Vorjah-ressieger musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen. Seine Laudatio trug Claus-Dieter Hübsch vor, Hamburger Gastronom und einer der Initiatoren des Herforder Preises. „Hier wird Gastrono-mie mit Herz gemacht, erkennbar in vielen liebevollen Details bis hin zur familiären Orientierung im gelebten Motto ‚la famiglia‘. Es ist die gelungene Synthese zwischen Geschäft und Idealen, zwischen Geld Verdienen und Gastgeber Sein, die Constanze Nehring gegen starke Konkurrenz hervorhebt“, begründet Rauschenberger die knappe Juryentscheidung.
Vor fünf Jahren schuf Die 37-jährige gelernte Raumausstatterin und studierte Innenarchitektin Constanze Nehring gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann mit erheblichen Investitionen in Technik und Bausubstanz die „Fabbrica Italiana“. Bei aller Vielfalt, Größe und trendigem „Factory-Charakter“ steht das Motto „La Famiglia“ (Die Familie) als Botschaft obenan. Ein Kinder-Spielraum, verschiedene Ebenen und Räumlichkeiten vom Restaurant und Bistro bis hin zur Diskothek und zur Karibik-Lounge bilden einen Strauß gastronomi-scher Möglichkeiten, die das Objekt weit über die Essener Stadtgren-zen hinaus bekannt gemacht haben. Inzwischen führt Constanze Nehring die Fabbrica Italiana alleine, nachdem sie sich von Ihrem Mann getrennt hat und sich ihr italienischer Geschäftspartner, mit dem sie das Konzept entwarf, wieder auf seine eigene Trattoria kon-zentrierte.
http://www.fabbrica-italiana.biz/
Walter Stemberg setzt vier Generationen die Krone auf
„Walter Stemberg ist Gastronom des Jahres 2007, und das ist gut so!“, sagte Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA-Bundesverbandes, in ihrer Laudatio auf den Inhaber des Traditions-hauses „Haus Stemberg". Die Wahl der Jury sei sterneverdächtig, verwies sie auf die weit über die Landesgrenzen Nordrhein-Westfalens bekannte Küche des Restaurants und auf die Meriten des Preisträgers als TV-Koch und Kochbuchautor. Beeindruckend sei, dass Walter Stemberg 1975 die seit 1864 bestehende Gastronomie mit seiner Frau Petra in vierter Generation übernommen und seither mit ständig wachsendem Erfolg und Gästezuspruch geführt habe. Die fünfte Generation mit Sohn Sascha als Küchenchef stehe schon be-reit. „Auch dies zeigt, dass Walter Stemberg als Unternehmer und Vater ein wirklich Guter ist“, hob Hartges hervor: „Er ist ein starker Motor für unsere Branche: ideenreich, kreativ, innovativ, konditions-stark und stets auf dem Weg zu neuen Spitzenleistungen“, begründete sie die Entscheidung der Jury.
Walter Stemberg (57) krönt mit dem Herforder Preis 2007 eine lan-ge, kontinuierliche Geschichte des Restaurants, das für viele Gäste aus nah und fern zum zweiten Wohnzimmer geworden ist. Qualität aus der Küche, aus dem Weinkeller und durchaus auch häufig aus dem Bier-Zapfhahn eilt ihm und seinem Haus Stemberg in Velbert-Neviges voraus. Mit dem Credo, als „Gastgeber aus Leidenschaft“ bodenständige und Feinschmecker-Küche zu verbinden machte Stemberg vor rund 15 Jahren SAT1, den WDR und weitere Fernseh-sender auf sich aufmerksam, die ihn als „TV-Koch“ einspannten. Gastkolumnen in der WamS und inzwischen 25 Kochbücher mit einer Gesamtauflage von 1,5 Millionen Exemplaren kamen hinzu. Vier wei-tere werden im März 2008 erscheinen, an denen auch Sohn Sascha beteiligt ist.
http://www.haus-stemberg.de/
Deutscher Top-Preis der Gastronomie
Der Herforder Preise hat sich seit 1994 zu einer bundesweit be-deutenden Auszeichnung der Gastronomie entwickelt, die auch die Verbindung der Herforder Brauerei mit der Gastronomie verdeutlicht: Mehr als ein Drittel ihrer über 500.000 hl fließen durch Zapfhähne in Nordrhein-Westfalen sowie in Nord- und Ostdeutschland. Seit Anfang November gehen bereits wieder Bewerbungen ein um die Preise 2008: Unter http://www.herforder-preis.de/ stehen alle relevanten In-formationen über den Preis, die Preisträger seit 1994, die Kriterien und die Teilnahmevoraussetzungen.
Pressetexte und Fotos (ab 20. Februar 2008, 14.00 Uhr) zum Herunterladen unter: http://www.herforder-preis.de/presse
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